Dienstag, 7. April 2009

Die Maischbergerisierung von geklonten Allzweckpersöhnlichkeiten

wenn mir einer sagt: Ich hab studiert und sich Ermüdigung in seinem Gesicht darüber breit macht, dass dies auch die meisten anderen in seinem Alter mit seiner Herkunft taten und mir anschließend erzählt, was dann aus Ihm wurde und das dies genau das nicht ist, was er sich eigentlich gewünscht hatte zu werden, würde ich gerne Staubwüsten vor seinen Füßen kotzen, damit er begreift dass man nicht studiert um einen Job zu kriegen. Außer man will Arzt werden, was wirklich ehrenwert ist. Es ist immer und überall Bedarf an wirklich guten Ärzten. Aber die wirklich guten Ärzte werden bei Antritt ihres Studiums zu Ärzten und wenn sie fertig sind sie nur noch Menschen die sich für Halbgötter halten, viel zu große Karren fahren, die sie vor dem Hospital auf einem Parkplatz zum abzustellen aufgefordert sind, durch das dicke Namensschild das garantiert so platziert ist, das es auch niemand übersieht und wo niemals Grasbüschel über den Weg wachsen, weil sie sich zweimal überlegen ob sie dem Privatparkplatzschild tatsächlich Gesellschaft leisten wollen. Viele zumindest. Noch schlimmer sind eigentlich nur noch die welche Psychologie studieren. Selbsttherapie mit inbegriffen stürzen sie sich in die Vermessung um auf Partys mit Küchenpsychologischem Imperativ die Kahlschlagsgarantie abzugreifen, um neue Klassifizierungen für noch mehr nicht Krankheitsbilder zu schaffen, von denen sie das aller größte sind. Die Welt ist ziemlich groß auch wenn das vom Fenster, und Fernsehbild aus nicht so wirkt und vielleicht wäre es besser man schaut sie sich erstmal an, bevor man über sie Promoviert oder Habilitiert. Studieren kann ich dann ja wenn ich hoffentlich auf einen Arzt gestoßen bin, der nichts mehr für mich tun kann, nachdem er was für mich tat, und ich dem Gras dabei helfe, seine Wurzeln so zu stimulieren, dass die Grasbüschel weit über die Privatparkplatzschilder hinaus wachsen, bis das Private wieder öffentlich ist und die kranken wieder gesund. Die Medizin gibt es schon, heißt Altruismus, und wirkt wunder