MISSION
„Wir müssen reden“, sagte er. Und „Wir können nicht ewig warten“.
„Wenn du schon so anfängst, dann liegt etwas gründlich im Argen“, sagte ich. Er stimmte mir zu, es ging um etwas Fundamentales. Von Kritik war die Rede und den vielzitierten Sachzwängen, „die in unserem Falle überhaupt keine Rolle spielen. Nicht hier. Nicht in diesem Magazin, das vollkommen entspannt jeden Servicegedanken umgeht. Wir nehmen eine besondere Perspektive ein, eine andere Herangehensweise. Und weißt du, worin sie besteht?“
„Ich weiß es nicht.“
„Es ist die Leidenschaft, die uns treibt. Dieses Gefühl in uns, das mit dem Zweifel verbunden ist, an beinahe allem, was uns umgibt. Du weißt schon, was ich meine. So viele andere verwalten die Umstände nur, sie sind langweilig und beliebig. Uns aber drängt ein gewisses Stechen im Kopf. Uns treibt die Unzufriedenheit. Und es drängt uns die Liebe. Eine Liebe zu Diskussionen, dazu, sich mit Politik auseinanderzusetzen, mit Literatur, Film, Mode, Kunst und allem, was uns täglich umgibt. Wir sind diejenigen, die Politik und Kultur zusammen denken! Wir sind die, die in Zusammenhängen denken. Und wir sind es, die etwas zu sagen haben. Weil wir Grenzziehungen überwinden, gesellschaftliche Stimmungen und Entwicklungslinien ausfindig machen und analysieren. Verstehst du, was ich meine?“
„Ja, gegen das Stechen im Kopf. Aber für wen das ganze?“Das erfährt man hier
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